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Umsetzung und Training9 Min Lesezeit

Ernährung für Langstrecken-Trails: praxiserprobte Strategie

Die Ernährung auf Langstreckentrails muss sich an das tatsächliche Gelände anpassen: Hügelige Abschnitte, technische Abschnitte, Einkehrmöglichkeiten und das Wetter erfordern einfache und vorausschauende Entscheidungen.

Kernaussagen

Punkt 1

Denke in Geländeabschnitten statt nur in abstrakten Stundenwerten.

Punkt 2

Plane zwischen zwei Verpflegungspunkten eine ausreichende Reserve ein.

Punkt 3

Passe die Verpflegungsformen an Intensität und technische Schwierigkeit an.

Punkt 4

Halte immer eine einfache Alternative für Verdauungsprobleme bereit.

1) Teile das Rennen in Verpflegungsabschnitte

Identifizieren der Bereiche, in denen das Essen/Trinken am einfachsten ist, und der Bereiche, in denen es besonders wichtig ist, dies beizubehalten. Diese Zuordnung begrenzt Auslassungen.

Ein robuster Trail-Plan sorgt für opportunistische Aufnahmen, ohne den gesamten Zeitrahmen zu verlassen.

2) Balance zwischen Autonomie und Versorgung

Sich ausschließlich auf Lieferungen zu verlassen, erhoht das Risiko. Eine autonome Basis stabilisiert die Strategie, dann dienen Nachschub als Verstarkung.

Die eingeplante Reserve muss Verzögerungen oder ein kleineres Angebot am Verpflegungspunkt abdecken.

3) Schütze die Verdauung während des Rennens

Wenn das Laufen anspruchsvoll wird, helfen einfachere Verpflegungsformen und kleinere Portionen dabei, die Zufuhr ohne zusätzliche Beschwerden aufrechtzuerhalten.

Alles Neue muss im Training erprobt werden und darf nicht erst am Wettkampftag zum Einsatz kommen.

FAQ

Flüssigkeit nur unterwegs?

Nicht immer. Je nach Profil ist ein Flussig-Fest-Mix oft robuster.

Sollten wir den Ultra-Trail-Plan komplett ändern?

Der Rahmen kann mit mehr Kontrollpunkten und Rändern gleich bleiben.

Wie kann man Spielraum begrenzen?

Durch regelmäßige und vorausschauende Einnahme, ohne darauf zu warten, dass die Energie nachlasst.

Wie gehe ich mit Beschwerden beim Klettern um?

Verringere vorübergehend die Konzentration und kehre anschließend schrittweise zu deiner getesteten Routine zurück.

Referenzen

  1. ACSM/AND/DC - Nutrition and Athletic Performance (2016)
  2. Systematic review - Exercise-induced gastrointestinal syndrome (2017)
  3. Jeukendrup A. - Carbohydrate intake during exercise (2014)

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